Der Arbeitskreis Gewaltprävention beschäftigt sich seit Anfang 2003 mit der Vermeidung gewalttätiger Übergriffe auf Kinder und Jugendliche. Der Schutz potenzieller Opfer steht im Vordergrund der Arbeit, aber auch die pädagogische Arbeit mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, wo Ju-Jutsu beachtliches leisten kann.
Bestehende Konzepte von Fachleuten, den JJ Landesverbänden und der Bundesjugendleitung wurden evaluiert und zu einem bundesweit gültigen Programm zur Ausbildung von Trainern und Übungsleitern geformt, das den erfahrenen JJ Trainer befähigt qualifizierte Kurse und Unterrichte für Kinder und Jugendliche zur Gefahrenabwehr zu halten und zu organisieren.
Im Ju-Jutsu Verband ist dieses Thema von Anfang an in den „ Nicht mit mir!“ – Ausbildungen präsent. Wir wurden nicht völlig überrascht, als in den letzten Jahren vermehrt Missbrauchsfälle z. B. in der kath. Kirche, aber auch im Sport aufgedeckt wurden. Aber auch wir müssen uns weiterhin mit der Thematik befassen und möglichst viele Trainer, Eltern, Kinder und Jugendliche informieren, damit wir unseren Verband für „reisende Pädophile“ möglichst unattraktiv machen. Unsere Trainer müssen aber auch Bescheid wissen, wie sie einem falschen Missbrauchsvorwurf vorbeugen können.
Auch der DOSB und der DSB haben dies inzwischen erkannt und ihre Förderrichtlinien entsprechend ausgerichtet.
Die aktuelle Kursleiter Lizenz Ausbildung hat am 18. / 19. 11.2011 in Sindelfingen begonnen....













